Kaffeemühle || TOP 5 in 2019

Schluss mit dem Fehlkauf: Die TOP 5 Kaffeemühlen
im Vergleich!

Kaffeemühle Ratgeber 2019:

Willkommen beim Kaffeemühle Ratgeber. In diesem möchten wir dir dabei helfen, die beste und zu dir passende Kaffeemühle zu finden. Hier findest du Antworten auf alle häufig gestellten Fragen rund um die Kaffeemühle. Aus welchen Komponenten besteht sie? Welche Preisklassen gibt es? Worauf musst du beim Kauf besonders achten? Los geht‘s.

Das Wichtigste in Kürze zusammengefasst:

Liebst Du den Geruch von frisch gemahlenem Kaffee? Und freust Dich bereits auf das edle Getränk, um gut gelaunt in den Tag zu starten? Dann ist eine Kaffeemühle das optimale Küchengerät für Dich. Eine elektrische Kaffeemühle zaubert auf Knopfdruck gröber bis fein gemahlenen Kaffee, der noch voller Aromen steckt. Dieses Kaffeepulver anschließend mit heißem Wasser aufgebrüht, schenkt Dir das erste Highlight des Tages.

Kaffeemühlen gibt es mit drei verschiedenen Mahlwerken, unterschiedlichen Mahlstufen und zum Teil praktischen Zusatzfunktionen, die Dir eine einfache Zubereitung Deines Kaffeepulvers bieten.

Eine elektrische Kaffeemühle mit Schlagmahlwerk liefert gröberes Kaffeepulver für Filterkaffee, wohingegen Scheiben- und Kegelmahlwerke feines bis sehr feines Kaffeemehl für Espresso und andere Kaffeespezialitäten mahlen können. In der Regel sind diese Kaffees aromatischer und vollmundiger. Warum das so ist, erfährst Du in diesem Ratgeber.

Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee.

Die TOP 5 Kaffeemühlen im Überblick:

Platz 1: ROMMELSBACHER EKM 200

Kaffeemühle ROMMELSBACHER EKM 200
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Produktbeschreibung

  • Die hochwertige ROMMELSBACHER Kaffeemühle mahlt schonend ohne Aromaverlust – täglich voller Geschmack für Kaffeeliebhaber
  • Leises Scheibenmahlwerk mit 2 robusten Mahlscheiben aus Stahl
  • Mahlgrad in 9 Stufen individuell einstellbar (grob bis extra fein) / Mengendosierung für 2-12 Portionen
  • Abnehmbarer Bohnenbehälter (250 g) mit Aroma-Schutzdeckel / herausnehmbarer Pulverauffangbehälter
  • Herausnehmbarer Mahlstempel für einfache Reinigung / inkl. Reinigungspinsel

Platz 2: ROMMELSBACHER EKM 300

ROMMELSBACHER EKM 300 elektrische
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Produktbeschreibung

  • PREMIUM KAFFEEMÜHLE: Für anspruchsvolle Kaffeeliebhaber, die aroma-frisches Kaffee- und Espressopulver lieben!
  • VOLLES AROMA: Unser hochwertiges Kegelmahlwerk aus Edelstahl garantiert die aroma-schonendste Art um Kaffee- und Espressobohnen zu mahlen
  • EINFACHE BEDIENUNG: Mahlgrad in 12 Stufen einstellbar (grob bis extra fein), Mengendosierung 2-10 Tassen, Ein-/Ausschalter
  • BEHÄLTER: abnehmbarer Bohnenbehälter (220 g) mit Aroma-Schutzdeckel, herausnehmbarer Pulverauffangbehälter (120 g)
  • PRAKTISCH: Kegelmahlwerk zur leichten Reinigung herausnehmbar, inkl. Reinigungspinsel, integrierte Kabelaufwicklung, einfach und sicher in der Handhabung

Platz 3: KYG Kaffeemühle

KYG Kaffee

Produktbeschreibung

  • Hochwertige Edelstahl-Schlagmesser in Lebensmittelqualität & leistungsstarker Motor.
    Die KYG elektrische Kaffeemühle (Fassungsvermögen 120 g) mit 300 W Leistung mahlt flexibel & zuverlässig – Kaffeebohnen, Gewürze, Kräuter, Nüsse, Mohn, Zucker, u.v.a.m. Und mit dem langlebigen und sehr scharfen Edelstahl-Schlagmesser kann diese Kaffeemühle jeden Mahlgrad erfüllen.
  • 2 Mahlbehälter mit verschiedenen Schlagmessern – Um Ihre verschiedenen Anforderungen zu erfüllen, ist unsere Kaffeemühle mit 2 Mahlbehältern ausgestattet: Mahlbehälter mit 2-flügeligem Schlagmesser / Universalbehälter mit 4-flügeligem Spezialmesser.
  • One-Touch-Bedienung – Einfach zu bedienen: Bohnen in den Behälter einfüllen, den Netzstecker in die Steckdose stecken und den Einschalttaster drücken, nach 10-60 s ist das Pulver fertig. Mahlgrad ist über die Mahldauer individuell wählbar.
  • Leicht und schnell zu reinigen – Mit einem kleinen Pinsel wird der Mahlbehälter einfach gereinigt und die abnehmbaren Teile sind sogar spülmaschinengeeignet. Bitte Achtung: Den Bohnenbehälter und die Abdeckung darf man unter fließendem Wasser waschen. Der Motor kann leider nicht so gewaschen werden.

Platz 4: Arendo – elektrische Kaffeemühle

Arendo - elektrische Kaffeemühle

Produktbeschreibung

  • Endlich frischer Kaffee und Espresso! Werden Sie Ihr eigener Kaffeemeister. Mit der Copán Edelstahl-Kaffeemühle können Sie Ihre Lieblingsbohne selbst mahlen. Schonend und nahezu ohne Aromaverlust dank sanft drehendem Kegelmahlwerk. | 303236
  • Den Mahlgrad können Sie sehr differenziert in 15 Stufen einstellen, von fein bis grob (1-15). Grob gemahlen empfiehlt sich z.B. für French Press: Dann befinden sich nur wenige Schwebstoffe im Kaffee, Sie können ihn länger ziehen lassen und er bleibt mild und ausgewogen. Mittlere Mahlgrade sind perfekt für Filterkaffee in der Maschine und zum frischen Aufbrühen. Feines Kaffeemehl: ideal für Espresso und die Zubereitung nach türkischer Art in der Mokka-Kanne.
  • 6-stufiger Drehsteller für die Mahldauer. Von 5 Sekunden in Stufe 1 für geringe Mengen bis zu 115 Sekunden in Stufe 6 für den kompletten Kaffeepulverbehälter (ca. 155-185 Gramm, je nach Mahlgrad).
  • Durch die kontrolliert niedrige Umdrehungsgeschwindigkeit des Kegelmahlwerks werden die Kaffeebohnen schonend gemahlen. Es entsteht nur wenig Wärme – das flüchtige Aroma des Kaffeemehls bleibt lange erhalten.

Platz 5: WMF SKYLINE Kaffeemühle

WMF SKYLINE Kaffeemühle
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Produktbeschreibung

  • Inhalt: 1x Kaffeemühle (23,6x18x37,4 cm) Cromargan poliert – Artikelnummer: 0417020021
  • Aromaschonendes Kegelmahlwerk aus Stahl für exzellente Kaffee- und Espressoqualität
  • WMF Perfect Cut Technologie: Hochwertiges 6-flügliges Edelstahlmesser
  • Bohnenfüllmenge 280g
  • mit Reinigungsbürste, rutschsichere Gummifüße, abnehmbare Bohnen- und Auffangbehälter

Warum sollte ich mir eine elektrische Kaffeemühle zulegen?

Diese Frage ist für Kaffeeliebhaber sehr leicht zu beantworten. Die Frische der Kaffees und den passenden Mahlgrad der Bohnen und damit auch die gewünschten Aromastoffe kannst Du nur mit einer eigenen Kaffeemühle selbst bestimmen.

Jede Kaffeepackung im Einzelhandel darf nach der Röstung 24 Monate lang verkauft werden. Auch wenn der Kaffee durch seine Verpackung vor Licht, Feuchtigkeit und Sauerstoff geschützt wird, kann er sich verändern. Die gemahlene Oberfläche des Kaffeepulvers ist im Verhältnis zu Kaffeebohnen größer und damit beschleunigen sich die „Alterungsprozesse“ des Kaffees.

Bereits die Kaffeebohnen verändern sich etwa sechs Wochen nach der Röstung. Bis dahin entweicht dem Kaffee Kohlendioxid. Anschließend kann Sauerstoff die Fette und Öle der Bohnen angreifen und damit die typischen Kaffeearomen, die durch die Röstung freigesetzt wurden, mit einem ranzigen Geschmack überdecken. Aus diesem Grund sollte der ideale Kaffee spätestens drei Monate nach der Röstung getrunken sein. Mit Kaffeebohnen, die Du jetzt gezielt frisch kaufen kannst und Deiner Kaffeemühle ist es leicht möglich, guten Kaffee zuzubereiten.

Mit einer Kaffeemühle bestimmst Du auch den Zeitpunkt des Mahlens selbst. Im günstigsten Fall kochst Du aus dem mit der Kaffeemühle frisch hergestellten Kaffeepulver sofort einen leckeren Filterkaffee, French Press, Espresso oder einen anderen aromatischen Kaffee. Frischeren Kaffee bekommst Du fast nirgendwo.

Ein weiterer nennenswerter Vorteil der Kaffeemühle ist der an die Zubereitungsart des Kaffees angepasste Mahlgrad. Für einen Espresso brauchst Du sehr feines, homogenes Kaffeemehl. Brühst Du Dir lieber einen Filterkaffee auf, ist gröber gemahlener Kaffee besser geeignet. Ein sogenannter French Press, aufgebrüht mit einer Pressstempelkanne, verträgt sogar noch gröber gemahlenes Kaffeepulver. Du kannst mit Deiner Kaffeemühle jederzeit den Mahlgrad an die gekauften Kaffeebohnen anpassen, denn auch diese sind nicht permanent gleich. Kaffee ist schließlich ein Naturprodukt und dadurch Schwankungen unterworfen.

Vorteile einer Kaffeemühle:

  • besonders frischer Kaffee
  • typisches, unverfälschtes Kaffeearoma
  • individuell einstellbarer Mahlgrad

Was macht eine gute Kaffeemühle aus?

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke der Deutschen. Viele Kaffeeliebhaber wollen den typischen, vollmundigen Geschmack auch zu Hause genießen. Mit einer hochwertigen Kaffeemühle ist dies problemlos möglich.

Das entscheidende Qualitätsmerkmal einer Kaffeemühle ist ihr Mahlwerk. Dieses sorgt zunächst dafür, dass die Bohnen gleichmäßig verarbeitet werden. Perfekt gemahlener Kaffee zeichnet sich durch eine homogene Struktur aus. Das Kaffeemehl enthält hinterher keine gröberen „Stücke“ oder noch sichtbare Bohnenanteile.

Eine qualitativ hochwertige Kaffeemühle zeichnet sich durch die geringe Geschwindigkeit beim Mahlen aus. Schnellere Rotationen des Mahlwerks können einen deutlichen Wärmeanstieg in der Mühle hervorrufen, welcher die Bohnen buchstäblich verbrennen kann. Die in der Bohne enthaltenen Kaffeeöle verändern sich und der Kaffee wird bitter.

Eine Kaffeemühle besitzt in der Regel unterschiedlich viele Mahlgrade. Je mehr Feinjustierungen möglich sind, desto individueller können die gerösteten Bohnen gemahlen werden, ob für die Verwendung als Filterkaffee, Espresso oder anderer Kaffeespezialitäten. Da Kaffeebohnen ein Naturprodukt sind, haben sie unterschiedliche Größen und Beschaffenheiten. Aus diesem Grund kann man vor jedem Mahlen an der Kaffeemühle ganz individuell den Mahlgrad einstellen.

Neben diesen Anforderungen können weitere persönliche Ausstattungswünsche eine Kaffeemühle optimieren, wie etwa das Design, die Füllmenge oder weiteres Zubehör.

guter Kaffee

Vorteile einer elektrischen Kaffeemühle gegenüber einer Handmühle

Eine Kaffeemühle mit Handbetrieb lässt Dich vielleicht in Nostalgie schwelgen. Selbstverständlich haben diese Mühlen auch heute noch ihre Berechtigung. In manchen Situationen sind sie sogar die beste Alternative, beispielsweise beim Camping.

Im Gegensatz zur elektrischen Kaffeemühle können sie allerdings nur begrenzte Mengen an Kaffeebohnen mahlen. In den meisten Fällen reicht das gemahlene Kaffeepulver nur für ein bis zwei Tassen. Hast Du viele Kaffeetrinker zu Besuch, brauchst Du entsprechend viel Muskelkraft. Eine elektrische Kaffeemühle für den Hausgebrauch kann Kaffeepulver von zwei bis 12 Tassen bequem zubereiten. Für eine weitere Mahlrunde drückst Du einfach wieder auf den Knopf, ohne Deine eigenen Muskeln fordern zu müssen.

Bei einer Handmühle kannst Du den Mahlgrad entsprechend der gewünschten Feinheit ebenso einstellen wie bei einer elektrischen Kaffeemühle. Die besseren Feinjustierungen sind jedoch nur mit einer elektrischen Kaffeemühle möglich.

Welche Kosten musst Du beim Kauf einer elektrischen Kaffeemühle einkalkulieren?

Die besondere Frische des gemahlenen Kaffees und sein damit einhergehender, einzigartiger Geschmack kostet Dich vielleicht gar nicht so viel, wie Du vermuten würdest. Einfache Geräte sind ab etwa 10 Euro zu haben. Vergleichst Du Kaffee aus einem handelsüblichen, vakuumverpackten Päckchen, welches ein Haltbarkeitsdatum von 24 Monaten hat, mit einem frisch gemahlenen und bald zubereiteten Kaffee, so wirst Du vom Unterschied derart begeistert sein, dass Du gern etwas Geld in eine elektrische Kaffeemühle investieren möchtest.

Schaust Du Dir unsere Vergleichssieger an, wirst Du feststellen, dass gute Kaffeemühlen für etwa 40 bis 100 Euro zu haben sind. Die Preise orientieren sich in erster Linie an der Art des Mahlwerks. Eine Kaffeemühle mit Schlagwerk ist am preiswertesten, kann jedoch nicht ganz so fein mahlen, wie es beispielsweise für einen guten Espresso nötig wäre.

Eine elektrische Kaffeemühle mit Scheibenmahlwerk ist gegenüber einer Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk etwas günstiger. Beide Mahlwerke können die Bohnen sehr homogen und fein mahlen. Einem vollmundigem Espresso steht hier nichts im Wege.

Für anspruchsvolle Heim-Barista stehen sehr hochwertige elektrische Kaffeemühlen zur Auswahl, die manchmal auch als elektrische Espressomaschinen deklariert werden. Diese haben noch präzisere Mahlwerke und stufenlos verstellbare Mahlgrade. Allerdings kostet diese Qualität auch ihren Preis. Du kannst zwischen 300 und 800 Euro einkalkulieren.

Wo kann ich eine elektrische Kaffeemühle kaufen?

Wie alle elektrischen Haushaltsgeräte findest Du auch Kaffeemühlen in Elektrofachgeschäften, in Elektronikabteilungen von Kaufhäusern und Handelsketten oder in Kaffee-Shops mit Zubehörsortiment. Des weiteren stehen Dir zahlreiche Online-Shops zur Verfügung, in denen Du nach der richtigen elektrischen Kaffeemühle Ausschau halten kannst.

Du könntest beispielsweise bei Saturn, Media Markt, Expert, Galeria Kaufhof, Tchibo, Amazon, eBay und speziellen Online-Shops für Kaffee eine Kaffeemühle erwerben. Diese sind in der Regel günstiger als im Einzelhandel. Viele Online-Shops, die sich auf Kaffee spezialisiert haben, können Dir weitere wertvolle Tipps rund um das Thema Kaffee sowie das perfekte Mahlen mit einer Kaffeemühle bieten.

Der Vorteil eines Einzelhändlers in Deiner Nähe, egal ob Elektronik- oder Kaffeefachgeschäft, besteht in der persönlichen Beratung. Mit diesem Ratgeber möchten wir Deine Vor-Ort-Beratung überflüssig machen, so dass Du direkt nach dem Lesen dieses Artikels eine Kaffeemühle kaufen kannst. Dies erspart Dir Wege, Zeit und Geld, denn in den meisten Fällen findest Du die günstigsten Angebote im Internet. Schau Dich einfach bei unseren Vergleichssiegern um und werde durch Klick auf den entsprechenden Button direkt zur Verkaufsplattform geleitet!

Bekannte Marken von elektrischen Kaffeemühlen

Zwei elektrische Kaffeemühlen unserer Vergleichssieger stammen aus der Entwicklung und Produktion der Firma Rommelsbacher, die seit über 90 Jahren innovative und qualitativ hochwertige Küchengeräte auf den Markt bringt. Die Kaffeemühle EKM 200 liefert mit ihrem Scheibenmahlwerk fein gemahlenes Kaffeemehl und besticht durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die mit einem Kegelmahlwerk ausgestattete Kaffeemühle EKM 300 mahlt ebenso aromatisches wie homogenes Kaffeepulver.

Die chinesische Firma KYG produziert erst seit zwei Jahren elektrische Kaffeemühlen, die jedoch den allgemeinen Anforderungen an eine gute Kaffeemühle entsprechen. Unser Vergleichssieger ist sogar mit zwei verschiedenen Schlagwerken ausgestattet und kann auch zum Mahlen von Gewürzen, Nüssen oder Kräutern verwendet werden. Für diese Qualitäts-Kaffeemühle musst Du nicht tief in die Tasche greifen.

Welche Arten von Kaffeemühlen gibt es und welche ist die richtige für mich?

Bevor Du Dich für eine elektrische Kaffeemühle entscheidest, solltest Du Dich genauer mit den verschiedenen Mahlwerken beschäftigen. Sie haben neben der Qualität der Kaffeebohnen entscheidenden Einfluss auf das Aroma und die Geschmacksvielfalt der daraus zubereiteten Kaffeespezialitäten.

Man unterscheidet Kaffeemühlen mit:

  • Schlagmahlwerk
  • Scheibenmahlwerk und
  • Kegelmahlwerk.

Vor- und Nachteile einer Kaffeemühle mit Schlagmahlwerk

Eine Kaffeemühle mit Schlagmahlwerk ist die gröbere Art, Kaffeebohnen zu Kaffeemehl zu verarbeiten. Zwei-, drei- oder vierflügelige Schlagmesser aus Edelstahl zerteilen die Bohnen wie bei einem Mixer. Sie werden buchstäblich zerschlagen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Kaffeebohnen ungleichmäßig gemahlen werden. Zwischen sehr feinem „Kaffeestaub“ können sich größere Stücke befinden. Eine homogene Extraktion aus diesen Bohnen ist somit nicht möglich und der Kaffeegeschmack wird darunter leiden.

Nachteilig wirkt sich bei dieser Kaffeemühle die beim Mahlen erzeugte Hitze aus. Um die Kaffeebohnen zerkleinern zu können, muss eine hohe Drehzahl eingesetzt werden, die in dem kleinen Mahlbehälter eine starke Wärmeentwicklung bedingt. Dies verändert die Aromen des Kaffeepulvers und der Kaffee erhält dadurch einen bitteren Geschmack.

Verglichen mit einem herkömmlich abgepackten Kaffeepulver ist das Geschmackserlebnis der frisch gemahlenen Bohnen für einen handgebrühten Filterkaffee oder einen French Press dennoch besser und daher empfehlenswert.

Das Schlagmahlwerk kann nur mittleres bis grobes Kaffeemehl produzieren, welches auch für Kaffeespezialitäten zubereitet mit der Karlsbader Kanne, als Cold Brew oder French Press geeignet ist. Eine Kaffeemühle mit Schlagmessern kann jedoch keine Bohnen für einen Espresso mahlen.

Dafür ist es durchaus möglich, andere Zutaten in der Kaffeemühle zu zerkleinern. Mandeln, Nüsse, Kräuter oder Gewürze, z.B. Kardamomkapseln, lassen sich mit dieser elektrischen Kaffeemühle ebenso gut mahlen. Dabei können die ungleichmäßig großen Teile vernachlässigt werden.

Im Gegensatz zu einer Kaffeemühle mit Scheiben- oder Kegelmahlwerk ist die Mechanik eines Schlagmahlwerks relativ laut. Bei dieser Kaffeemühle kann der Mahlgrad nur über die Dauer des Mahlens angepasst werden. Es gibt keine Einstellungsmöglichkeit an der Maschine.

Modelle einer Kaffeemühle mit Schlagmahlwerk können elektrisch wie auch manuell betätigt werden. Letztere hat den Vorteil, dass sie überall eingesetzt werden kann, auch wenn sich kein Strom in der Nähe befindet. Vielleicht möchtest Du bei einem Picknick frischen, vollmundigen Kaffee trinken? Dann reichen eine Thermoskanne heißes Wasser, Filter, Tassen, Kaffeebohnen und eine handbetriebene Kaffeemühle.

Preislich überzeugen Kaffeemühlen mit Schlagmahlwerk auf jeden Fall. Die günstigste Maschine liegt bei etwa 10 Euro. Hast Du nach den ersten Testversuchen mit frisch gemahlenem Kaffee Freude am neuen Kaffeegeschmack gefunden, kannst Du immer noch auf eine Kaffeemühle mit Scheiben- oder Kegelmahlwerk umsteigen.

Vor- und Nachteile einer Kaffeemühle mit Scheibenmahlwerk

Möchtest Du Dir auch einen Espresso oder Kaffeespezialitäten, die sehr feines Kaffeepulver benötigen, zubereiten können? Dann kommt eventuell eine Kaffeemühle mit Scheibenmahlwerk in Betracht. Bei dieser Mechanik werden die Bohnen zwischen zwei Scheiben klein gerieben. Die gezahnte Scheibe bewegt sich dabei, während die andere fest verankert ist. Das gemahlene Kaffeepulver wird mit Hilfe der durch das Drehen hervorgerufenen Zentrifugalkraft nach außen befördert.

Bei dieser Mechanik der Kaffeemühle wird das Kaffeemehl sehr homogen zerkleinert. Es ist daher für alle Kaffeearten geeignet. Zudem kannst Du bei dieser Kaffeemühle den Mahlgrad an der Maschine selbst einstellen und damit die ideale „Größe“ der gemahlenen Bohnen festlegen, ob für einen Mokka, Espresso oder Filterkaffee.

Das Aroma des Kaffees kann leicht verändert sein, da durch die hohe Drehzahl Wärme entsteht, die dem Geschmack des Kaffees schaden kann. Diesem Vorgang kann mit Scheiben aus Keramik entgegen gewirkt werden. Auch bei hohen Drehzahlen erhitzen sich die Keramik-Scheiben einer Kaffeemühle deutlich weniger und schonen damit das Kaffeearoma.

Ob Du bei Deiner Kaffeemühle Scheiben aus Stahl oder Keramik den Vorrang gibst, entscheidet auch Dein Geldbeutel. Trotz höherer Anschaffungskosten gegenüber Scheiben aus Stahl kann sich der Kauf einer Kaffeemühle mit Keramikscheiben rechnen. Diese nutzen sich langsamer ab und sind daher langlebiger. Kommt jedoch ein hartes Teilchen, z.B. ein kleiner Stein, welches durchaus versehentlich unter die Kaffeebohnen gemischt wurde, in das Mahlwerk, kann das sprödere Material schneller beschädigt werden als Scheiben aus Stahl.

Vor- und Nachteile einer Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk

Eine Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk benutzt ein ähnliches Prinzip wie die Kaffeemühle mit Scheibenmahlwerk. Bei einem Kegelmahlwerk erfolgt die Mahlung der Bohnen vertikal. Es besteht aus einem gezahnten Kegel und einem gezahnten Trichter, die so hergestellt wurden, dass der Abstand zwischen Kegel und Trichter nach unten geringer wird.

Über dem Mahlwerk dieser Kaffeemühle werden die Bohnen eingefüllt und fallen beim Mahlen entsprechend ihrer Feinheit immer ein Stück tiefer, bis auf der letzten „Stufe“ der gewünschte Mahlgrad erreicht wird. Anschließend fällt das Kaffeemehl in einen Auffangbehälter oder in den Siebträger der Kaffeemühle.

Neben dem sehr fein einstellbaren Mahlgrad dieser Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk ist die kleine Drehzahl der Maschine hervorzuheben. Es entsteht beim Mahlvorgang kaum Wärme, so dass das Aroma des Kaffeepulvers nicht verändert wird. Der vollmundige Kaffeegeschmack bleibt vollkommen erhalten.

Ein weiterer Vorteil dieser Kaffeemühle zeigt sich in der sehr gleichmäßigen Struktur des Kaffeemehls. Von grob über mittel bis fein und sogar sehr fein können alle Mahlgrade homogenes Kaffeemehl auswerfen. Dies macht sich bei der Kaffeezubereitung positiv bemerkbar.

Für dieses optimale Mahlergebnis musst Du beim Kauf einer Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk deutlich tiefer in die Tasche greifen. Mit unseren drei Vergleichssiegern Rommelsbacher EKM 300, Arendo – elektrische Kaffeemühle sowie WMF Skyline Kaffeemühle bekommst Du leistungsstarke Kaffeemühlen zu günstigen Preisen.

Durch ihre Mechanik und die geringe Drehzahl ist eine Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk sehr leise.

Im Handel sind zahlreiche Handmühlen erhältlich, die ein Kegelmahlwerk besitzen. Sie sind ebenso hochwertig wie eine elektrische Kaffeemühle und haben oft ein modernes oder Retro-Design.

Handmühle

Kaufkriterien: Anhand folgender Faktoren kannst du Kaffeemühlen vergleichen

Den Kauf einer elektrischen Kaffeemühle solltest Du nicht allzu leichtfertig treffen, um das geeignetste Gerät für Dich zu finden. Folgende Kriterien spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Kaffeemühle:

  • Art des Mahlwerks
  • Größe und Bohnen-Füllmenge der Kaffeemühle
  • Anzahl der Mahlgrade
  • Leistung
  • Siebträger
  • Größe des Totraums
  • Ausstattung
  • Reinigung

Die Art des Mahlwerks

Nachdem Du bereits etwas über die verschiedenen Mechaniken einer Kaffeemühle gelesen hast, ist die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Mahlwerk vielleicht schon gefallen. Im anderen Fall bietet Dir die folgende Zusammenfassung noch einmal einen kurzen Überblick.

Bist Du Liebhaber von Filterkaffee oder der French Press Methode? Dann bist Du mit einer preisgünstigeren Kaffeemühle mit Schlag- oder Scheibenmahlwerk durchaus gut beraten. Unsere Vergleichssieger Rommelsbacher EKM 200 mit Scheibenmahlwerk und KYG Kaffeemühle mit Schlagmahlwerk bieten Dir gute Mahleigenschaften für einen frischen, aromatischen Kaffee.

Möchtest Du neben Kaffee auch ab und zu Mandeln, Nüsse, Kräuter oder Gewürze mahlen? Dann empfehlen wir Dir eine Kaffeemühle mit Schlagmahlwerk.

Genießer von kräftigem, vollmundigen Espresso und/oder darauf aufbauenden Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato sollten zu einer Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk greifen. Nur diese Kaffeemühle sorgt für ein optimales Mahlergebnis, um den perfekten Espresso kochen zu können.

Größe und Bohnen-Füllmenge der Kaffeemühle

Ein zweiter wichtiger Faktor beim Kauf einer Kaffeemühle stellt die Größe der zubereitbaren Menge dar. Diese wird in Portionen oder mit Hilfe der einfüllbaren Kaffeebohnenmenge in Gramm angegeben. Abhängig von dieser Zahl sind meistens auch die Maße einer Kaffeemühle.

Eine Kaffeemühle für zwei Personen ist in der Regel kleiner und braucht weniger Platz als eine Kaffeemühle, die mehrere Portionen gleichzeitig mahlen kann. Beim Kauf einer Kaffeemühle solltest Du besonders auf die Höhenmaße achtgeben, damit die Maschine auch unter einen Küchenschrank passt. Viele Kaffeemühlen haben einen Einfüllbehälter für die Kaffeebohnen, der oberhalb des Mahlwerks sitzt. Je größer die Füllmenge ist, desto größer ist auch der Behälter. So ist es leicht nachvollziehbar, dass die Kaffeemühle „in die Höhe wächst“. Kaffeemühlen können 20 – 30 cm hoch sein. Bei den hochwertigen Kaffeemühlen ab ca. 300 Euro gibt es einige Modelle mit bis zu 40 – 45 cm Höhe.

Die Füllmenge beträgt bei vielen Kaffeemühlen zwischen 20 und 250 g Kaffeebohnen. Das entspricht einer etwaigen Ausbeute von einer bis zu zwölf Portionen. Selbstverständlich sind auch größere Mengen in speziellen Kaffeemühlen mahlbar.

Die Entscheidung über die Füllmenge einer Kaffeemühle hängt ganz entscheidend von der Häufigkeit der Nutzung und der Größe des Haushalts ab. Da der gemahlene Kaffee mit der Zeit Aromen verliert, sollte er stets frisch gemahlen werden. Eine größere Kaffeemühle rentiert sich nur dann, wenn sie oft eingesetzt wird. In der Regel ist in der Kaffeemühle ein Auffangbehälter integriert, der nahezu luftdicht verschlossen werden kann. Damit kann der Sauerstoff aus der Luft den gemahlenen Kaffee nur bedingt verändern. Es ist trotzdem davon abzuraten, viel Kaffee auf Vorrat zu mahlen.

Lebst Du allein oder zu zweit und hast selten Kaffeeliebhaber zu Gast, empfehlen wir Dir eine kleine Kaffeemühle. Gibt es in Deinem Zuhause viele Kaffeetrinker, dann solltest Du zu einem größeren Modell greifen. Immerhin kannst Du zu viel frisch gemahlenen Kaffee auch Deinen netten Nachbarn anbieten. Dann lohnt sich die Investition doppelt.

Anzahl der Mahlgrade

Bei der Suche nach der optimalen Kaffeemühle bist Du vielleicht schon über den Begriff des Mahlgrads gestolpert. Dieser gibt bei einer Kaffeemühle an, wie fein die Kaffeebohnen gemahlen werden sollen. Das ist besonders für den anschließenden Kaffeegenuss wichtig. Ein Espresso verlangt nach einer feinen Mahlung, ein Filterkaffee oder French Press dagegen nur nach einer mittleren bis groben Mahlung.

Vergisst Du die richtige Einstellung des Mahlgrads an Deiner Kaffeemühle, so kann dies den Kaffee schnell verderben. Stellst Du einen zu feinen Mahlgrad ein, kann Dein Filterkaffee bitter schmecken. In diesem Fall wurden zu viele Aromen aus dem Kaffee gelöst. Man spricht von überextrahiertem Kaffee. Im umgekehrten Fall stellst Du vielleicht einen gröberen Mahlgrad an der Kaffeemühle ein, obwohl Du einen Espresso zubereiten möchtest. Diesmal fehlen die gewünschten Aromen. Der Kaffee schmeckt langweilig, denn er wurde unterextrahiert.

Je feiner ein Kaffeepulver ist, desto größer ist seine Oberfläche. Dies führt dazu, dass sich die Aromen schneller lösen können und der Kaffee stärker wird, wie bei einem Espresso. All dies ist bei der Einstellung des Mahlgrads an der Kaffeemühle zu berücksichtigen.

Je mehr Mahlgrade Deine neue Kaffeemühle aufweisen kann, umso präziser kannst Du die Kaffeebohnen mahlen lassen. Da Kaffee ein Naturprodukt ist, kann sich der Mahlgrad von Zeit zu Zeit auch bei gleicher Kaffeeart ändern. Hier benötigst Du zunächst Freude am Experimentieren und Zeit zum Kaffeetrinken. Später hilft Dir Deine Erfahrung, den perfekten Mahlgrad an Deiner Kaffeemühle einzustellen.

Die folgenden Mahlgrad-Einstellungen sind ein Anhaltspunkt für verschiedene Aufbrühmethoden, die am Ende des Ratgebers in einem eigenen Abschnitt näher vorgestellt werden.

  • Mokka – sehr fein
  • Espressomaschine – sehr fein
  • Espressokocher – fein bis mittel
  • Filterkaffee mit Handfilter – mittel
  • Filter – Kaffeemaschine – mittel
  • AeroPress – mittel
  • French Press – mittel bis grob
  • Karlsbader Kanne – grob

Im Handel sind Kaffeemühlen mit unterschiedlicher Anzahl an Mahlgraden erhältlich. In der Regel sind das etwa 9 bis 15 Stufen. Ausgesprochen hochwertige Kaffeemühlen können sogar bis zu 260 stufenlos einstellbare Mahlgrade aufweisen. Sollte keine Einstellung des Mahlgrads an der Kaffeemühle vorhanden sein, kannst Du nur über die Dauer des Mahlens das Kaffeepulver verändern. Je länger die Kaffeemühle mahlt, umso feiner wird das Endprodukt.

Leistung

Die Leistung einer elektrischen Kaffeemühle kann ziemlich variieren. Qualitativ hochwertige und innovative Kaffee- und Espressomühlen weisen Leistungen zwischen 250 und 450 Watt auf. Sie können sehr schnell feinstes, homogenes Kaffeemehl produzieren, werden in der Regel von Heim-Barista gekauft und haben ihren Preis.

Alle anderen Kaffeetrinker kommen auch mit einer elektrischen Kaffeemühle zurecht, die mit 100 bis 180 Watt Leistung arbeitet. In diesem Bereich befinden sich die meisten Kaffeemühlen, so auch unsere Vergleichssieger, die mit 150 Watt dem Durchschnitt entsprechen. Einziger Ausreißer ist die KYG Kaffeemühle mit Schlagmahlwerk. Mit den angegebenen 300 Watt ist diese Kaffeemühle tatsächlich schlagkräftig.

Siebträger

Viele hochwertige Kaffeemühlen und spezielle Espressomühlen sind mit einem Siebträger ausgestattet. Dieses kleine Sieb fängt genau eine Portion gemahlenen Kaffee auf, um daraus einen vollmundigen Espresso oder eine andere Kaffeespezialität zubereiten zu können. Die Idee des Siebträgers liegt in der frischen Zubereitung jeder einzelnen Portion Kaffee. Zunächst wird die entsprechende Portion Bohnen in der Kaffeemühle gemahlen und daraus direkt ein wohl schmeckender Kaffee aufgebrüht. So kann für jede einzelne Tasse der perfekte Geschmack herausgeholt werden.

In einer preiswerten Kaffeemühle wirst Du einen Siebträger vergeblich suchen, doch es gibt bei manchen Modellen die Möglichkeit, den Vorratsbehälter abzunehmen und stattdessen einen extra gekauften Siebträger unter die Pulverauswurföffnung zu halten. Diese Variante kannst Du leicht ausprobieren, um stets einen extra frischen Kaffee auf den Tisch stellen zu können. Den Unterschied wirst Du schmecken!

Größe des Totraums

In jeder Kaffeemühle befindet sich konstruktionsbedingt ein sogenannter Totraum. Das ist der Bereich zwischen Mahlwerk und der Kaffeeauswurföffnung. Sammeln sich in diesem Bereich Reste des gemahlenen Kaffeepulvers, werden sie mit dem nächsten frisch gemahlenen Kaffeemehl ausgeworfen. Liegen zwischen beiden Mahlvorgängen ein paar Stunden oder Tage, kann sich der Geschmack des Kaffees durchaus verändern. Das gemahlene Pulver hat eine größere Oberfläche und wird daher schneller auf äußere Einflüsse (Sauerstoff) reagieren. Die im Kaffee enthaltenen Fette und Öle können durch die Oxidationsprozesse ranzig werden, was den Kaffeegeschmack negativ beeinflusst.

Reinigst Du die Kaffeemühle regelmäßig, kannst Du diesem Phänomen Einhalt gebieten. Auf der anderen Seite kannst Du bereits beim Kauf der Kaffeemühle darauf achten, dass der Totraum möglichst klein ist. Es gibt Modelle, bei denen der Totraum etwa 4 g Kaffeemehl enthalten kann. Es existieren aber auch Kaffeemühlen mit 10 g Totraum. Im Vergleich dazu werden für einen Espresso etwa 7 g Kaffeepulver benötigt. Wie Du Dir sicher leicht vorstellen kannst, könnte Dein in der Kaffeemühle frisch gemahlenes Kaffeepulver für den Espresso einfach liegen bleiben und Du bereitest Dir stattdessen einen „alten“ Kaffee zu.

Mittlerweile gibt es Single Doser Grinds auf dem Markt. Dahinter verbirgt sich eine Kaffeemühle, die das Problem des Totraums behebt. Du füllst genau eine Portion Bohnen in den Single Doser Grind und mahlst diese. Da der Totraum so gut wie nicht existiert, bleiben wirklich nur minimale Reste in der Kaffeemühle und Dein Kaffee schmeckt frisch und aromatisch. Du musst allerdings jede Kaffeeportion getrennt mahlen.

Ausstattung

Eine Kaffeemühle, die Kaffeebohnen für mehrere Portionen gleichzeitig verarbeiten kann, besitzt einen Regler zur Mengendosierung. Ebenso kann in vielen Fällen die Mahldauer mit Hilfe eines Reglers eingestellt werden. Fehlt diese Möglichkeit der Einstellung, kannst Du nur durch An- und Ausschalten die Mahldauer bestimmen.

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal einer Kaffeemühle, welches all unsere Vergleichssieger mitliefern, sind ein Bohnenbehälter sowie ein Pulverauffangbehälter. Oft werden die Bohnenbehälter mit einem Aroma-Schutzdeckel versehen, damit die Kaffeebohnen geschützt bleiben, solange sie noch nicht gemahlen wurden. So brauchst Du nicht vor jedem Gebrauch der Kaffeemühle frische Bohnen nachzufüllen. Manche Pulverauffangbehälter sind durch eine Antistatikeinrichtung ausgestattet, damit das Kaffeepulver beim Herausnehmen nicht im Behälter hängen bleibt.

Bei einer hochwertigen Kaffeemühle kann eine Abschaltautomatik integriert sein, die das Mahlen sofort abbricht, sobald sie einen Fremdkörper im Mahlwerk der Kaffeemühle findet. Diese sinnvolle Zusatzausstattung schützt die Kaffeemühle, denn leider kommt es ab und zu vor, dass sich kleine Steine oder andere harte Teile unter den Kaffeebohnen befinden. Diese Fremdkörper können das Mahlwerk schwer beschädigen und manchmal sogar zerstören. Mit Hilfe einer Abschaltautomatik kann dieser Fall vorgebeugt werden.

Das Zeitalter der automatischen Bedienung einer elektrischen Maschine ist auch bei Kaffeemühlen angekommen. Auf dem Markt sind beispielsweise Geräte mit Timer-Funktion erhältlich.

Eine weitere praktische Einrichtung einer elektrischen Kaffeemühle ist die integrierte Kabelaufwicklung. Manche Modelle besitzen ein kleines Fach, um das Kabel sicher verstauen zu können. So nimmt es in der Küche keinen Platz weg.

Im Zubehörpaket einer Kaffeemühle kannst Du häufig einen Reinigungspinsel zur Säuberung des Mahlwerks finden. Wie die Reinigung einer Kaffeemühle am besten durchgeführt wird, kannst Du im nächsten Abschnitt lesen.

Wie reinige ich die Kaffeemühle am besten?

Eine Kaffeemühle muss wie jedes andere Küchengerät gereinigt werden, um es möglichst lang benutzen zu können. Doch gerade bei einer Kaffeemühle kommt noch ein weiterer wichtiger Faktor dazu. Nach dem Mahlen bleiben stets ein paar Reste des Kaffeepulvers im Totraum der Kaffeemühle zurück. Diese können die Frische des neu gemahlenen Kaffeemehls und seine Aromen negativ beeinflussen.

Da im Kaffee Fette und Öle enthalten sind, können diese natürlich auch alt, also ranzig, werden. Bleiben diese Bestandteile in der Kaffeemühle, kann dieser ranzige Geschmack das frische Aroma der neuen Kaffeebohnen verfälschen. Dein Kaffee wird geschmacklich minderwertig.

Doch da die Reinigung einer Kaffeemühle weder umständlich ist, noch lang dauert, solltest Du die Maschine regelmäßig reinigen. Nach dem Ausschalten der Kaffeemühle bzw. dem Ziehen des Netzsteckers kannst Du die Oberfläche mit einem feuchten Tuch abwischen. Den Bohnenbehälter, auch Hopper genannt, reinigst Du entweder mit einem feuchten Lappen, mit Wasser und etwas Spülmittel im Waschbecken oder, wenn der Hersteller ausdrücklich darauf hinweist, auch gern in der Spülmaschine. Bevor Du den Hopper wieder auf die Kaffeemühle setzt, sollte er unbedingt ganz trocken sein.

Die Auswurföffnung des Kaffeepulvers sowie das Mahlwerk der Kaffeemühle kann man zunächst mit einem Staubsauger aussaugen. Die trockenen Reste lassen sich damit einwandfrei entfernen. Manche Hersteller liefern mit der Kaffeemühle auch einen Reinigungspinsel. Selbstverständlich kannst Du auch diesen verwenden, um die Auswurföffnung und das Mahlwerk der Kaffeemühle zu säubern.

Nach der groben Reinigung solltest Du das Mahlwerk zusätzlich mit einem speziell entwickelten Reiniger-Granulat für Kaffeemühlen in Pellet-Form behandeln. Damit werden Kaffeepulverreste sowie die sich im Gehäuse des Mahlwerks abgesetzten Fett- und Ölrückstände leicht beseitigt. Du kannst in manchen Foren auch lesen, dass eine Kaffeemühle mit Reis oder Dinkel gereinigt werden kann. Diese besitzen zwar die Eigenschaft, Fette und Öle binden zu können, sind aber zu hart für den Einsatz in der Kaffeemühle. Sie können bei häufigem Einsatz die Scheiben- oder Kegelmahlwerke beschädigen und unbrauchbar machen.

Zur Reinigung befüllst Du die Kaffeemühle mit dem Granulat und lässt diese wie Kaffeebohnen bei einem mittleren Mahlgrad mahlen. Für das Reiniger-Granulat spricht nicht nur der einfache und sichere Einsatz, sondern auch die Zusammensetzung der Pellets. Sie sind geruchs- und geschmacksneutral und wirken sich daher nicht auf das neu gemahlene Kaffeepulver aus. Hast Du Bedenken, dass sich noch ein wenig Pelletpulver von der Reinigung in der Kaffeemühle befindet? Dann mahle einfach frische, billige Kaffeebohnen hinterher und wirf das Pulver in den Müll. Danach kannst Du Deinen Kaffee wieder frisch und mit vollem Geschmack genießen.

Einige Kaffeemühlen sind so konzipiert, dass das Mahlwerk einfach herauszunehmen ist, z.B. die Kaffeemühle EKM 300 von Rommelsbacher. Dann kann die Reinigung auch ohne Granulat erfolgen. Du benötigst etwas Wasser und Spülmittel. Aber auch hier solltest Du das Abtrocknen nicht vergessen, damit sich keine Feuchtigkeit in der Kaffeemühle sammeln kann.

Wissenswertes || Kaffeemühle

Wann ist Kaffee ein guter Kaffee?

Zunächst brauchst Du Zeit und Muße, einen Kaffee zu trinken. Nur wer seinen Kaffee ganz bewusst wahrnimmt, kann Aroma- und Geschmacksunterschiede riechen und schmecken. Echte Kaffeeliebhaber zelebrieren diesen Genuss, ob beispielsweise in Cafés oder Zuhause. Im hektischen Berufsalltag fällt das Genießen leider immer schwerer, weil die Zeit oder die geeignete Ausstattung zum perfekten „Kaffeekochen“ fehlt.

Deshalb ist es wichtig, sich nach dem Alltagstrott gezielt Zeit zu nehmen, frischen Kaffee in der Kaffeemühle zu mahlen, sich anschließend einen vollmundigen Kaffee zuzubereiten und diesen in aller Ruhe zu genießen. Den Unterschied zu einem herkömmlichen, meist in der Filter-Kaffeemaschine gekochten Kaffee wirst Du schmecken!
Wichtig ist es, stets frische Kaffeebohnen daheim zu haben. Sie sollten nach der Röstung höchstens drei Monate alt sein. Mit dem Mahlgrad, den Du an der Kaffeemühle einstellen kannst, bestimmst Du die Art von Kaffee, die Du trinken möchtest. Dieser Mahlgrad gibt Dir auch vor, wie lange das Kaffeepulver mit dem heißen Wasser in Berührung kommen sollte. Je feiner das Pulver, umso kürzer sollte die Kontaktzeit sein.

Ausführlichere Informationen über einen guten Kaffee findest Du bereits im zweiten Abschnitt dieses Ratgebers. Schau dort einfach nochmal nach, falls diese kurze Zusammenfassung nicht ausreicht. Welche Kaffeespezialitäten Du mit dem frisch gemahlenen Kaffeemehl Deiner Kaffeemühle zubereiten kannst, liest Du im nächsten Kapitel.

Verschiedene Methoden, einen guten Kaffee aufzubrühen

Wenn Du neu in die Welt des Kaffeegourmets eintauchst, wirst Du schnell feststellen, dass es nicht nur ein oder zwei Arten gibt, einen Kaffee aufzubrühen.

Wie wäre es denn mit der alt bewährten Filtermethode Deiner Großeltern? Ein bisschen Nostalgie kann beim Kaffee kochen doch nicht schaden, oder? Du brauchst einen Papierfilter, den Du in einen Handfilter steckst und auf die Kaffeekanne oder -tasse stellst. Mit dieser Methode kannst Du die Kaffeemenge und die optimale Wassertemperatur (92 – 96 °C), mit der der Kaffee aufgebrüht werden soll, sowie die Aufgießgeschwindigkeit selbständig bestimmen. Dein Kaffee wird aromatisch und kräftig schmecken.

Selbstverständlich kannst Du das frisch gemahlene Pulver aus Deiner Kaffeemühle auch in eine elektrische Filter-Kaffeemaschine füllen. Qualitativ hochwertige und moderne Geräte brühen den Kaffee ähnlich gut auf wie bei der manuellen Zubereitung.

Die Karlsbader Kanne funktioniert ähnlich wie der Handfilter. In diesem Fall kommt das in Deiner Kaffeemühle gemahlene Pulver in einen Porzellanfilter. Dieser ist nicht ganz so fein wie ein Papierfilter. Deshalb solltest Du Dein Kaffeemehl nur grob mahlen, damit keine Teilchen in die unter dem Filter befindliche Kanne fallen. Aufgrund der gröberen Pulverstruktur läuft das heiße Wasser langsamer durch und kann die Aromen besser herausfiltern. Dein Kaffee wird noch intensiver schmecken.

Die Pressstempelkanne, in Kaffeekreisen French Press genannt, brüht Deinen Kaffee auf, während sich das Kaffeepulver durchgehend in heißem Wasser befindet. Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Pour Over Methoden, wird diese als Full Immersion Methode bezeichnet. Da die im Kaffee enthaltenen Fette und Öle während der kompletten Zubereitungszeit mit dem Wasser in Berührung kommen, entsteht ein vollmundiger, kräftiger Geschmack. Bevor Du diesen Kaffee genießen kannst, drückst Du das Metallsieb langsam nach unten, so dass sich das Kaffeepulver am Boden absetzen kann. Dieses Sieb hält beim Einschenken des Kaffees in eine Tasse den Kaffeesatz zurück.

Für einen guten Espresso benötigst Du entweder einen typisch italienischen Espressokocher für den Herd oder eine Espressomaschine bzw. einen Kaffeevollautomat. Mahlst Du die Bohnen in Deiner Kaffeemühle für einen Espresso vom Herd, stellst Du einen feinen bis mittleren Mahlgrad ein. Das heiße Wasser wird während des Aufbrühvorgangs durch das Kaffeepulver gedrückt und tröpfelt aus einer winzigen Öffnung in die Kaffeekanne. Für eine Espressomaschine solltest Du das Pulver in Deiner Kaffeemühle sehr fein mahlen, um einen kräftigen, vollmundigen Espresso zu erhalten.

Seit über zehn Jahren existiert auf dem Markt ein Kaffeezubereiter namens AeroPress. Er besteht aus einem Brühzylinder, den man auf die Tasse stellt. Dort hinein wird das Kaffeepulver Deiner Kaffeemühle gegeben und mit Wasser aufgefüllt. Der im Brühzylinder befindliche Presskolben wird nach einiger Zeit nach unten gedrückt, ähnlich wie bei der French Press. Diese Kaffeemaschine aus Plastik sorgt in der Kaffee-Szene für Aufsehen. Es gibt sogar AeroPress-Weltmeisterschaften.

Ein Mokka, auch türkischer Kaffee genannt, ist bekannt für seinen Kaffeesatz, der auch beim Trinken in der Tasse bleibt. Hier wird das von der Kaffeemühle gemahlene Pulver sogar zweimal im Wasser aufgekocht, um die Aromen besonders lang aus dem Kaffee zu extrahieren. Es entsteht ein sehr kräftiger Kaffee, der in der Regel gesüßt getrunken wird.

Neben diesen heißen Brühmethoden gibt es eine weitere kalte Brühmethode, die als Cold Brew bezeichnet wird. Hierbei wird das Kaffeepulver Deiner Kaffeemühle für mindestens einen halben Tag in kaltes Wasser gegeben und anschließend in den Kühlschrank gestellt. In dieser Zeit werden die Aromen aus dem Kaffee extrahiert, die Bitterstoffe und Säuren des Kaffees bleiben jedoch weitestgehend im Pulver zurück. Dieser Cold Brew Kaffee schmeckt milder und aufgrund der Temperatur sehr frisch.

Nach diesen hier aufgelisteten Aufbrühmethoden kannst Du Dir Deinen Lieblingskaffee zubereiten und genießen. Oder Du nimmst einen dieser Kaffees und machst daraus eine andere Kaffeespezialität, beispielsweise einen Latte Macchiato aus einem Espresso oder einen russischen Kaffee aus der Karlsbader Kanne, der French Press oder dem Handfilter.

Viele andere Rezepte kannst Du mit frisch gemahlenem Kaffee aus Deiner Kaffeemühle bereichern. Das typisch orientalische Kaffeesalz, hergestellt aus Salz, frisch gemahlenem Kaffeepulver und Gewürzen (Vanille, Zimt, Muskatnuss, Gewürznelke u.a.) passt hervorragend zu Geflügel mit knuspriger Haut, beispielsweise einer Weihnachtsgans. Ein Schuss Filterkaffee oder Espresso schmeckt dagegen in einer italienischen Bolognese wunderbar. Selbstredend wird Kaffee sehr oft in Desserts und Torten verarbeitet.

Geschichte der Kaffeemühle

Die ersten Funde einer Kaffeemühle gehen bis etwa 3700 v. Chr. zurück. In Mesopotamien wurden Handmühlen aus Stein gefunden. Im Römischen Reich wurden Mörsermühlen eingesetzt. Im Osmanischen Reich und im arabischen Raum zerkleinerte man die Kaffeebohnen mit Mörser und Stößel. Der daraus gekochte Kaffee war ein Mokka, wie er heute noch getrunken wird.

Im 18. Jahrhundert, als der Kaffee nach Europa kam, lösten die ersten Kaffeemühlen mit Handkurbel den Mörser ab. Die Kaffeebohnen konnten leichter und gleichmäßiger gemahlen werden. Zu dieser Zeit besaßen die Mühlen bereits die Möglichkeit, Mahlgrade einzustellen, entweder oberhalb des Trichters bei einer oberstelligen Kaffeemühle oder unter dem Trichter bei einer unterstelligen Kaffeemühle. Bereits zu jener Zeit wussten die Menschen, welchen Einfluss der richtige Mahlgrad auf einen guten Kaffee hatte. Des weiteren gab es ein Schubfach, in das der gemahlene Kaffee rieselte.

Der Trichter der Kaffeemühle, in den die Kaffeebohnen eingefüllt wurden, war zunächst flach, wurde später höher und blieb meistens offen. Später kam eine Abdeckung auf den Trichter. Um 1950 wurde der Einfülltrichter in den Innenbereich der Kaffeemühle verlegt. Die meisten Mühlen bestanden aus Holz, aber auch Porzellan oder Metall. Zum Teil waren sie sehr aufwendig verziert. Die Kaffeemühle wurde mit Hilfe einer Handkurbel betrieben.

Da das Mahlen der Kaffeebohnen sehr mühsam war, wurde die Kaffeemühle an der Wand oder auf der Arbeits- bzw. Tischplatte fixiert, damit die Mühle während des Kurbelns nicht wegrutschte.

Die ersten Kaffeemühlen hatten Scheibenmahlwerke aus Buntsandstein, die sich sehr schnell abnutzten und den Geschmack des Kaffees negativ veränderten. Spätere Scheiben bestanden aus Metall. Die noch heute als optimal angesehenen Kegelmahlwerke entwickelte im 19. Jahrhundert William Leinbrock.

Seither wurden einige „Modernisierungen“ an den Kaffeemühlen vorgenommen, um das Mahlen noch leichter und bequemer zu gestalten. Auch in der Ausstattung und im Design sind Unterschiede zu den Kaffeemühlen aus Großmutters Zeiten sichtbar. Das Prinzip der Mahlwerk-Mechanik hat sich dagegen nicht verändert.

Auch heute kannst Du noch eine Kaffeemühle mit Handkurbel kaufen, wenn Du magst, sogar in nostalgischem Design. Für eine leichte Kaffeepulver-Herstellung empfehlen wir Dir, eine Kaffeemühle mit Elektroantrieb zu erwerben.

Veröffentlicht von Redaktion
Die Redaktion von Küchen-Check24.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.

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